Dr. med. Teodosiu
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Konisationen

Konisation

Die Grenze zwischen Gebärmutterschleimhaut und dem äußeren Muttermund verläuft – je nach Alter – oberflächlich in den in die Scheide ragenden Teil des Gebärmutterhalses oder weiter innen im Muttermund.

Zellveränderungen können sich zu Vorstufen bösartiger Erkrankungen (sog. Dysplasien) entwickeln.

Beim Krebsvorsorgeabstrich werden methodisch bedingt natürlich immer nur Zellen von der Oberfläche untersucht. Dieser wird in 5 Klassen eingeteilt, wobei die Form der Zellen und Zellkerne Einteilungskriterium ist.

Werden bei der Untersuchung des Abstrich verdächtige Zellveränderungen festgestellt, müssen diese durch eine feingewebliche Untersuchung abgeklärt werden. Nur so ist eine Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs möglich.

INDIKATION:

Die Konisation wird durchgeführt, wenn aufgrund eines vorhergehenden Untersuchungs-befundes der Verdacht auf eine Erkrankung des Muttermundes/Gebärmutterhalses besteht.

TECHNIK:

konisationen1

Der Eingriff erfolgt in Narkose oder in Regionalbetäubung (Spinal-, Periduralanästhesie).
Nach Desinfektion wird die Scheide gespreizt. Danach entnimmt der Arzt Gewebe aus einem kleinen Teilbereich der Muttermundes, oder er schneidet mit einem speziellen Messer oder elektrisch einen Kegel (Konus) aus dem Gebärmutterhals und dem Muttermund heraus. Tiefe und Breite des Konus richten sich nach dem Lebensalter und dem bisherigen Befund.

Dies hat im Normalfall keine Auswirkungen auf die Funktion des Muttermundes. Die kleine Wunde wird gewöhnlich elektrisch verschorft und gegebenenfalls mit einer speziellen Technik vernäht.

In fast allen Fällen ist diese zunächst nur diagnostisch konzipierte Maßnahme gleichzeitig auch Therapie, da mit diesem Eingriff die Zone der Zellveränderungen komplett entfernt wird.

In vielen Fällen dient der Eingriff nicht nur einer genauen Diagnosestellung, sondern auch der gleichzeitigen Behandlung durch die vollständige Entfernung des veränderten Gewebes.

Gleichzeitig mit dem Eingriff wird meistens auch eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut durchgeführt. Damit wird eine weitere Ausdehnung der Zellveränderungen auf den Innenraum der {TOOLTIP:gebärmutter} ausgeschlossen.