Dr. med. Teodosiu
Bahnhofstraße 6-8
8810 Horgen-Schweiz

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Fett-Weg-Spritze

Lipolyse – Fett-Weg-Spritze

ZIEL

  • neue Gestaltung des menschlichen Körpers ohne operative Massnahmen – ohne postoperative Risiken( Infektionen, Thrombose, Lungenembolien, Gewebsdeformitäten)
  • Reduktion von unerwünschten Fettdepots konservativ ( nicht operativ).

BEHANDLUNG

loko-regionär wird das Compound (Phosphatidylcholin, Vitamin B Komplex, Vasodilatator) in einer Tiefe 2-4mm subcutan injiziert.

ANZAHL der BEHANDLUNGEN

1-4

REGIONEN

  • Gesicht
    • Hängebäckchen
    • Doppelkinn
    • Wangen
    • Nasolabialfalte – / Nasolabialhügel
  • Körper
    • Achselfalte vorne- hinten
    • Oberarm – Triceps
    • Rückenwülste
    • Beckenkamm
    • Oberbauch
    • Unterbauch
    • Oberschenkel Innenseite
    • Reithosen
    • Knie Region –Innen-/ Außen Seite
  • CELLULITE

KONTRAINDIKATIONEN

  • Minderjährige b.z.w. Kinder
  • Schwangere, stillende Mutter
  • Diabetiker mit Mikroangiopathien
  • Gewisse Autoimmunerkrankungen
  • Lebererkrankungen

NEBENWIRKUNGEN

  • Lokale Reizung( 1-3Tage): Rötung, Juckreiz, Schwellung
  • Bis zu 2 Wochen- Haematome

MEDIZINISCHE DATEN

Die Behandlung mit Phosphatidylcholin (Lipostabil) unter dem besonderen Aspekt der Injektions-Lipolyse (Fettweg-Spritze).

Phosphatidylcholin wurde vor etwa 50 Jahren erstmals in Odessa isoliert und anschließend in Deutschland und Russland weiter erforscht. Es wird seit über 30 Jahren von der Fa. Aventis vertrieben und ist derzeit in 53 Ländern als Medikament zugelassen. Die Hauptindikation seiner Anwendung liegt heute in der intravenösen Behandlung und Vorbeugung von Fettembolien beim polytraumatisierten Patienten, in der Behandlung von Fettstoffwechselstörungen und als Leberschutzpräparat.

Phosphatidylcholin ist neben den Sphingolipiden das wichtigste essentielle Phospholipid (EPL) beim Menschen. Es kommt als solches ubiquitär im menschlichen Organismus vor.

Dr. Sam Baxas, Medical Center Binningen, Schweiz, entwickelte eine etwas geänderte Formel des Phosphatidylcholinsund erreichte auf dem Gebiet der Atherosklerose durch Auflösung von Fettablagerungen im Inneren der Blutgefäße große Erfolge mit diesem Medikament. Es heißt dort X-Plaques.

Eine Langzeitdosis von bis zu 30g Phosphatidylcholin i.v. wurde bisher ohne jegliche Nebenwirkungen angewendet. Auch der Hersteller die Fa. Nattermann betont, dass es bei Überdosierung keine Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen gäbe.

Ende der 80er Jahre begann man in Italien Phosphatidylcholin bei der Infiltration von Xanthelasmen einzusetzen und dies mit Erfolg.

Die Brasilianerin Dr. Rittes behandelte ihre „Tränensäcke“ unter den Augen mit Injektionen von Phosphatidylcholin, was auch tatsächlich gelang. Diese Erfolge animierten den New Yorker Wissenschafter Dr. N. Orentreich die ersten Tierversuche mit Phosphatidylcholin am Fett von Ratten durchzuführen. Seit einigen Jahren wird nun Phosphatidylcholin auch für die subcutane Behandlung lokalisierter Fettansammlungen im Gesicht, an den Bauchfalten, an den Flanken, an der unteren und oberen Extremität und am Stamm mit exzellenten klinischen Resultaten angewendet.

Durch kritiklose Anwendungen durch Nichtärzte, besonders in Brasilien, kam diese Methode in Verruf, erlebt aber derzeit, untermauert durch wissenschaftliche Untersuchungen und ausschließliche Anwendung durch Ärzte, eine beispiellose Renaissance in Europa und den USA.

Phosphatidylcholin ist das größte Cholin (Lecithin) Reservoir im Körper und ist ein Bestandteil der Gallenflüssigkeit welcher die Emulsierung von Fett in kleinste Partikeln im Nanobereich, die Absorption und den Transport von Fett ermöglicht.

Weitere Wirkungen von Phosphatidylcholin sind folgende:

Protektive Leberwirkung durch Regeneration der Leberzellen bei Fettleberhepatitis und Alkoholischer Steatosis Hepatis. ( Knuchel F.: Doppelblindstudie an Patienten mit alkoholischer Fettleber ,Med. Welt 1979;30:411-416 )

Die Wirksamkeit einer Behandlung und die Rettung des Patienten nach Knollenblätterpilzvergiftungen mit hohen Dosen Phosphatidylcholin wurde schon 1966 beschrieben. (Esslinger F. : Med. Welt 1966, 19: 1057-1063 report of clinical experience on Death-cap mushroom poisoning ).

In neuerer Zeit hört man von auch von positiven Phosphatidylcholin-Anwendungen bei AIDS, Interessenten klicken bitte www.aids.org/atn/a-002-01-html

Der Lecithingehalt der Nervenzellen bestimmt die Leitfähigkeit derselben und stellt so eine Schlüsselfunktion für eine klaglose Gehirn- und Nervenfunktion dar. Die Erhöhung des Acetylcholingehaltes durch die Zufuhr von Phosphatidylcholin führte zur Ekenntnis, dass dies die Zustandsbilder von manisch depressiven Patienten, ja sogar von Alzheimerpatienten wesentlich bessern kann. ( Rosenberg,G and Davis, Am J. Clin. Nutr. 36; 709-720, 1992), (Levy,R. et al. Lancet 1;474-476,1982 )

Ebenso Dyskinesien, Chorea Huntington, Friedrich´sche Ataxie, Cortexatrophien und Myasthenia Gravis. ( Wutman,R. et al. Nutrition of the brain, Vol5 Raven Press: New York 1162-1164, 1982 , Jope,R. et al. Am.J.of Psychiatry 142;356-358,1985).

Soja – Phosphatidylcholin verbessert den Serumlecithinspiegel 3 mal mehr als das bisher in der Neurologie verwendete Cholin-Chlorid. Das bewirkt eine signifikante Erhöhung des Acetylcholinspiegels und somit fand Phosphatidylcholin Eingang in die Behandlung obiger Erkrankungen. ( Murray,M.p. 140,1996)

Im Tierversuch konnte Atherosklerose entweder durch vermehrte Cholesterinaufnahme oder durch verminderte Lecithinaufnahme gleichermaßen provoziert werden.
In den Lungen und in den inneren Organen wirkt Phosphatidylcholin als oberflächenaktive Substanz

(Surfactant), die den Alveolarkollaps am Ende der Expiration verhindert. Dieses Phosphatidylcholin enthält im Gegensatz zum bei der Injektionslipolyse verwendeten Soja-Phosphatidylcholin einen hohen Anteil an Palmitinsäure, einer gesättigten Fettsäure.

Ein Gemisch aus 90% Phosphatidylcholinen und 10% Proteinen (Surfactant Proteine SP-A und Surfactant Proteine D ) wird im Rahmen der fetalen Lungenreifung ab der 35.SSW natürlich in den Pneumocyten gebildet, breitet sich filmartig auf der Alveolaroberfläche aus und kann im Bronchialsekret und im Fruchtwasser
nachgewiesen werden. Es erleichtert die Entfaltung der kollabierten Alveolen des Neugeborenen und ist Teil des Schutz- und Selbstreinigungs-mechanismus des Bronchialsystems. Beim Surfactantmangelsyndrom wird es neben anderen Maßnahmen in das Bronchialsystem installiert.

Phosphatidylcholin ist der Hauptbestandteil von allen Zellmembranen (70% Phosphatidylcholin, 30%Phosphatidylserin) und der im Blut zirkulierenden Lipoproteine, besonders des HDLs. Es hat eine wichtige Bedeutung für den intra- und extrazellulären Stoffwechseltransport indem es kontrolliert was in die Zelle hinein und wieder hinaus geht. Bei Mangel an Phosphatidylcholin verhärtet sich die Zellwand, sodaß sowohl der Eintritt von Nahrungsbestandteilen als auch der Abstransport von Stoffwechselprodukten erschwert werden. Dies kann verzögerte Zellfunktionen auslösen und ein vorzeitiges Altern der Zelle zur Folge haben.

Phosphatidylcholin übt durch seine hohe Konzentration in Transportlipoproteinen einen wichtigen Einfluß auf die Regulation der Lipid-Homöostase aus. Es aktiviert die L-CAT (lecithin-cholesterol-acyltransferrase), die die Auflösung und den Rücktransport von Cholesterinanhäufungen aus atherosklerotischen Plaques in die Leber bewirkt.

Nachgewiesen wurde, dass die Reabsorption von Cholesterineinlagerungen durch pflanzliches Soja-Phosphatidylcholin mit seinen hochungesättigten alfa-Linolensäuren um vieles wirksamer ist als das vom Ei kommente Phosphatidylcholin mit den gesättigten Fettsäureketten. Lipostabil enthält das hochungesättigte Soja-Phosphatidylcholin.

Phosphatidylcholin bewirkt auch eine starke Verminderung der Triglyceridsynthese und der Triglyceridwerte, die deutliche Erhöhung von hochdichten Lipoproteinen (HDL) im Cholesterinstoffwechsel und die Inhibation in atherosklerotische Plaques im Inneren der Blutgefäße und deren anschließende Auflösung. ( Wojcicky, J. et al. Phytotherapy 9; 597-599, 1995, Brook,Linn, Aviram M. Biochem. Med. Metabol.Biol. 35;31-39,1986)

Phosphatidylcholin spielt auch bei der Entstehung von Entzündungen eine bedeutende Rolle und zwar durch die Biosynthese von Prostaglandinen, Leucotrienen und Thromboxanen aus Arachidonsäure der Membranlipide (Phosphatidylcholin) welche eine dieser im Phosphatidylcholin befindlichen Fettsäuren sein kann. Phospholipase-A2 setzt Arachidonsäure aus den Membranlipiden frei. Diese wird durch Cyclooxygenase zu ProstaglandinH2, dem Präkursor aller physiologischen Prostaglandine und Thromboxane.

Jüngst wird Phosphatidylcholin auch eine cyclooxygenasehemmende Wirkung zugeschrieben.

Chemisch ist Phosphatidylcholin ein Glycerophospholipid welches aus Glycerin (CH2OH-CHOH-CH2OH) besteht, das alle drei Kohlenstoffatome gebunden hat. An den ersten zwei binden sich Fettsäuren und an das 3. bindet sich Phosphorylcholin. Man kann sagen das Phosphatidylcholinmolekül besteht aus einem Kopf aus Phosphorylcholin, einem Mittelstück aus Glycerin und einem Schwanzstück mit 2 variierenden Fettsäuren. (R´ = Fettsäure)

Durch die Verschiedenheit dieser Fettsäuren ergibt sich die große Vielfalt an Funktionsmöglichkeiten von Phosphatidylcholin im Körper. Die Art dieser Fettsäuren und die Balance zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren im Phosphatidylcholin kann unter anderem auch durch die Ernährung beeinflusst werden.

Das Lecithin Cholin ist essentiell, muß also von außen dem Körper durch Nahrung zugeführt werden. Sobald es in die Zelle aufgenommen wird, wird es durch Cholin-Kinase phosphoriliert zu Phosphatcholin. Phosphatcholintransferrase schließlich lässt über zwei Zwischenstufen nun Phosphatidylcholin entstehen.

Auch bei subcutaner Verwendung von Phospatidylcholin spielt die Deacylierung eine Rolle beim Eindringen in die Adipocyten.